Nachts am Sandstrand

Wir sitzen auf dem Boden, die Füße ausgestreckt.
Der Belüftungsschacht wärmt uns den Rücken.

Eine Hand wärmt eine Hand.

Schulter an Schulter sitzen wir da und blicken gelassen in die Nacht.

Eine gelbe Ampel zwinkert uns zu.

Ich werfe Steine und stell mir vor, ich sitz jetzt am Meer.

Die Autos rauschen vorbei, das sind Wellen und da hinten die Laterne, das ist ein Leuchtturm, der weist den Schiffen den Weg.

Ich stehe auf und mir ist kalt.

Zitternd fahre ich nach Hause.

Schließe die Tür auf, sitze hier und denke zurück an den Sandstrand und das Meer.

Ich gehe ins Wasser, in meinen Träumen, und schwimme bis die Kälte mich lähmt.

Ein Schiff fährt vorbei und nimmt mich mit auf die Reise in ein neues Leben. 

 

29.11.08 00:29
 


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